Mein Weg in die Eigenverantwortung

13.10.2019

Seit Geburt an habe ich einen Herzfehler, den ich als Kind, außer den jährlichen Kontrollterminen nicht bemerkte. Ich fühlte mich gesund. Mir wurde nur immer wieder gezeigt, dass ich krank sei. So durfte ich dann auch nicht im Leichtathletik Team mitmachen, was ich doch so gerne getan hätte. Es war für mich unverständlich, weil ich mich gesund fühlte...

Da kam in mir das erste mal bewusst das Gefühl auf, dass ich in meinem Leben nichts zu sagen hätte. Andere bestimmten, was ich tun und lassen würde.

Irgendwann, mit 14 Jahren, meinten die Ärzte dann, ich bräuchte einen implantierten Defibrillator. Ich kann mich noch genau an das Telefonat erinnern, das meine Mama damals bekam um den Termin zu fixieren... sie rief aus der Stube ins Esszimmer und fragte, ob ich die OP  nun machen würde. Ich fühlte mich mit der Frage alleine gelassen. Komplett überfordert. Ich wollte nein sagen, hatte mich aber nicht getraut.

Ich hatte nicht gelernt auf mich zu hören. Ich hatte nicht gelernt zu spüren, ob etwas richtig für mich ist, oder nicht!

Und so wurde es dann gemacht... ich bekam einen Defi.
3 Jahre später wurde ich das 1. Mal ohnmächtig. Die lebensbedrohlichen Tachikardien waren so ca 1. im Jahr präsent. Diese Ohnmacht machte sich in meinem ganzen System bemerkbar und bald fühlte ich mich auf allen Ebenen ohnmächtig.
Es dämmerte mir mehr und mehr, dass ich etwas tun musste, wenn ich nicht mit 40 tot sein wollte. (Ich weiß nicht, wie die Prognosen waren, damit habe ich mich nie beschäftigt! Aber ich wusste auch, dass es so nicht weiter gehen konnte.)

Durch die Diagnose und den eingebauten Defi blieb auch mein Berufswunsch Volksschullehrerin zu werden, unerfüllt.
Immer wieder diese Rückschläge. Von außen gesagt zu bekommen was geht, und was nicht - das machte mich wirklich krank.

Ich hatte dann eine Arbeit gefunden, bei der ich mit Kindern arbeiten konnte. Ich machte eine Ausbildung zur Lerntrainerin und wurde nebenbei selbständig.

Und trotzem hatte ich mit etwa 24 Jahren meine schlimmste Zeit. Ich hatte Angstzustände, konnte eine Zeit lang nicht mehr schlafen und mir war klar, ich musste etwas ändern. Denn die Ärzte wussten nichts besseres, als mir Schlaftabletten zu verschreiben.
Ich war so weit, dass ich einen Termin bei der Psychologin vereinbarte. Auf diesen musste ich 2 Monate lang warten und ich wusste, das 'überlebe ich nie'.... Damals war ich mitten in meiner Kinesiologieausbildung und ich vereinbarte einen Termin bei meiner Ausbildnerin. Sie arbeitete mit mir (meiner Amygdala) und ich war von einer Minute auf die andere wieder handlungsfähig! Das war beeindruckend.
Der Termin bei der Psychologin war dann nur mehr da um festzustellen, dass ich das alleine schaffen würde.

Und so begann ich, auch meinen Alltag zu ändern:

Ich begann regelmäßig abends in den Wald zu gehen und sprach mit mir selbst - meinem Herzen.
Ich kam mir zwar total bescheuert vor, aber diese Stille, diese Zeit für mich, dieses 'in mich hinein hören', hat mich gerettet. Es war mein Anfang in eine bewusste ACHTSAMKEIT. Es war der Beginn eines neuen Kapitels.

Es wurde besser...

Ich suchte Methoden, die ich auch zu Hause anwenden konnte. Ich machte mich auf die Suche nach Möglichkeiten. So fand ich auch Innerwise.

Als ich mit meinem Freund beschloss, dass wir Kinder wollten, ließen wir uns von meinem Kardiologen beraten. Er riet mir zwar davon ab, aber  wir waren uns einig, dass wir es trotz allem wollten. Das Herz sagte ganz laug 'JA'. Und dieses Mal wurde es gehört.

Dieses 'für mich einstehen'. Das tun, was ICH für richtig halte, das gab mir unendlich viel Kraft. Und dabei ging es nicht darum absichtlich das Gegenteil von dem zu tun was die Ärzte meinten, es ging um mich - um uns. Es ging darum, EIGENVERANTWORUNG zu übernehmen.

Denn Mittlerweile ist mir eines klar: Ärzte haben eine Meinung, Freunde, Familie, einfach jeder hat eine Meinung - aber was zählt ist, dass ich meinen Weg gehe! Mit allen Konsequenzen!

Keiner würde sich bei mir bedanken, wenn ich keine Kinder hätte, und es ein Leben lang bereut hätte. Und genauso war mir klar, dass ich niemandem die Schuld geben konnte, wenn etwas schief lief.

Mittlerweile habe ich 2 Jungs und es geht mir wunderbar! Ja, die Geburt war nicht ganz risikofrei, und auchn nicht ganz einfach, aber durch meinen Willen, meine tiefe Überzeugung das alles zu schaffen, ist es auch gelungen!

Und das alles wäre ohne die Sicht und Arbeit  in den feinstofflichen Ebenen nicht möglich gewesen! Davon bin ich überzeugt.


Es ist ein ständiges Entdecken, Loslassen, weiter gehen!

Und ich möchte dir sagen: DU KANNST ETWAS ÄNDERN! Du hast die Kraft mit deinen Gedanken, Worten, Taten dein Leben zu verändern!

Gehe in die EIGENVERANTWORTUNG!


Ich habe es in den letzten 10 Jahren meines Lebens erlebt! Es funktioneriert!


Karoline